Bremen, 28.08.2026. Der gemeinnützige Verein Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder
und Jugendliche e.V. durfte sich über eine Spende in Höhe von 8.000 Euro freuen: Die
Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft Region Bassum e. V. (WIR) hatte mit verschiedenen Aktionen für den spendenfinanzierten Verein gesammelt.
Mit der Lesung von Thomas Schaaf in Bassum im Februar 2026 fing alles an: Seither stehen
die Mitglieder der WIR Bassum e. V fest an Trauerlands Seite. Angestoßen durch einen Kontakt zwischen Trauerland und Jürgen Donner von der WIR haben sie auf verschiedenen Wegen Spenden für Trauerland gesammelt. In den Bassumer Geschäften “Papier & Tinte” und “Modehaus Maas” wurden Spendenboxen aufgestellt. Zusätzlich wurde dort auch Info-Material über die Hilfsangebote ausgelegt, die Trauerland für Familien kostenfrei bereitstellt, bei denen ein naher Mensch gestorben ist. Jürgen Donner selbst hat zudem auf dem Weinfest im Juni um Spenden gebeten.
Die mit Abstand höchsten Spendensummen kam von den Besuchern zweier Open Air-Konzerte auf der Bassumer Freudenburg: Sie haben ihre Pfandbecher für den guten Zweck in bereitgestellte Tonnen gespendet. Oliver Launer als Konzert-Veranstalter hat für die
Pfandbecher-Sammelaktionen den Weg geebnet. Das Gastro-Team und er waren sofort bereit, diese Aktion zu unterstützen. Gelingen konnte die Pfandbecher-Sammlung auch, weil die Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Bassum (AWG) so hilfsbereit war und die Sammel-Tonnen für die Konzerte zur Verfügung gestellt hat.
Diese vielen wunderbaren Beiträge haben zu einer Spendensumme von 7.465,20 Euro geführt. Im Rahmen der Spendenübergabe erhöhte Sebastian Urban vom Modehaus Maas die Summe spontan auf stattliche 8.000,- Euro, so dass die bereits vorab notierte Gesamtsumme von Hand geändert werden musste. Trauerland dankt allen, die mit dazubeigetragen haben, dass diese Spende für den Verein zustandekommen konnte.
Über Trauerland:
Seit über 25 Jahren begleitet Trauerland e. V. junge Menschen und ihre Familien aus der gesamten Nordwestregion, bei denen eine nahestehende Person gestorben ist. Zum präventiven Hilfsangebot gehören Trauergruppen und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Angehörigen. 1999 von der Sozialpädagogin Beate Alefeld-Gerges gegründet, begann der Verein mit einer Mitarbeiterin und fünf Kindern, heute bietet das Bremer Beratungszentrum mit Verdener Außenstelle 13 altersspezifische Trauergruppen mit 150 Plätzen sowie Einzelberatungen und ein regelmäßig erreichbares Beratungstelefon. Ziel ist es, den negativen Folgen unverarbeiteter Trauer bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken und ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Alle Angebote sind für die Betroffenen kostenfrei. Die Arbeit des Vereins ist größtenteils spendenfinanziert. Unter dem Namen trauerland bildung gibt der Verein in seinem Fortbildungsbereich die Erfahrungsexpertise aus über zwei Jahrzehnten Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen an Fachkräfte weiter.
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LEADER
Mit diesem Vorhaben werden die Zusammenarbeit sowie die Umsetzung von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung unterstützt. Ziel ist es, die zukunftsfähige Weiterentwicklung der LEADER Regionen unter Berücksichtigung von Interessen regionaler Gruppen zu fördern.